FDP-Politiker Benjamin Strasser erlebt den Umbruch in der Zulieferindustrie (PM)

Gina Weber und Benjamin Strasser

Markdorf. Wie sich ein Automobilzulieferer aus der Region auf die veränderten Rahmenbedingungen der Mobilität einstellt, hat der regionale FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser bei einem Besuch in Markdorf erfahren. Auf seiner Sommertour besuchte Strasser, der auch Spitzenkandidat der Freien Demokraten Bodensee-Oberschwaben für die Bundestagswahl im September ist, gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Hoher (FDP) den Automobilzulieferer Albert Weber GmbH. Das Familienunternehmen mit insgesamt 230 Mitarbeitern am Standort im Bodenseekreis steckt in einem Umbruch und wird in Zukunft verstärkt einen Fokus auf Entwicklungen im Bereich synthetischer Kraftstoffe, Mikromobilität, der Medizintechnik sowie auch der Luft- und Raumfahrt setzen.

Das Unternehmen will seine bisherigen Stärken dafür in die Zukunft übertragen: "Es kommt für uns darauf an, dass wir unser vorhandenes Knowhow bewahren und bei Zukunftsprojekten voll ausschöpfen. Die Entwicklung neuer Technologien profitiert von unserem jahrzehntelangen Erfahrungsschatz im Unternehmen", erklärte die Gesellschafterin der Weber Holding GmbH, Gina Weber, den beiden Abgeordneten. Man setze deshalb beim Umbruch der Zulieferindustrie voll auf die Mitarbeiter an den verschiedenen Produktionsstandorten - gerade auch am Traditionsstandort Markdorf, wo das Familienunternehmen seine Wurzeln hat. "Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen setzen, dass ein solcher unternehmerischer Wandel unterstützt und nicht erschwert wird", so Gina Weber.

Für den FDP-Bundestagsabgeordneten Benjamin Strasser war es ein eindrucksvoller Besuch: "Bei Familienunternehmen wie der Firma Weber spürt man immer besonders die Leidenschaft für die Produkte und den Betrieb. Mit dieser Motivation kann man auch herausfordernde, neue Rahmenbedingungen erfolgreich stemmen", findet Strasser. Es brauche dafür aber eine Politik, die Anschub für unternehmerischen Wandel und Fortschritt gibt und nicht durch bürokratische Lasten bremst. "Deutschland muss in den nächsten Jahren wieder an der Weltspitze bei der Wettbewerbsfähigkeit kommen und nicht bei Steuern, Abgaben und Bürokratie. Die Unternehmenssteuerlast muss deshalb auf den OECD-Schnitt von 25 Prozent abgesenkt werden und beim Bürokratieabbau muss es endlich wirklich vorangehen", fordert Strasser. Er schlägt vor, künftig das Prinzip „One in, two out“ bei neuen Vorgaben anzuwenden. "Für jede neue Maßnahme, die Unternehmen neue Bürokratiepflichten schafft, müssen automatisch zwei veraltete Regelungen entfallen", erklärt der FDP-Politiker den Vorstoß.

(Text: Oliver Olpen)

 

 

 

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