FDP-Politiker informieren sich über Wasserstoff-Innovation aus Sigmaringen

Landtagskandidat Björn Brenner, Bundestagsabgeordneter Benjamin Strasser sowie die Geschäftsführer von Sun Orbit Frank Steinhart und Patrick Genkinger (v.l.n.r.)

Über technologische Innovation aus dem Kreis Sigmaringen haben sich der regionale FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser und der FDP-Landtagskandidat für den Wahlkreis Sigmaringen Dr. Björn Brenner bei einem Besuch der Firma Sun Orbit in Hettingen informiert.

Als Beitrag zur Energiewende hat Sun Orbit einen thermochemischen Speicherreaktor entwickelt, der den FDP-Politikern von den Geschäftsführern des Unternehmens, Frank Steinhart und Patrick Genkinger, vorgestellt wurde. Der Reaktor ist Teil eines funktionsfähigen Demonstrators eines multifunktionalen Sonnenkraftwerks, der in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck Institut in Mülheim an der Ruhr und dem Unternehmen Gotec in Hettingen entstanden ist. Im Speicherreaktor entstehen durch die Reaktion von sich nicht verbrauchendem Wasserstoff dann simultan verschiedene Energieformen wie Strom, Wärme oder Kälte.

Geschäftsführer Frank Steinhart erklärte den Politikern die Funktionsweise des innovativen Produkts: „Durch die Koppelung zweier verschiedener Wasserstoff- bzw. H2-Systeme, dem reversiblen Speicherreaktor für den 24-Stunden-Betrieb und dem freien, elektrolytisch erzeugten H2 als Langzeitspeichermedium, können wir mit unserem System typischerweise ein Wohnhaus in Deutschland komplett energieautonom machen, ohne auf problematische elektrische Batterien zurückgreifen zu müssen.“

Die beiden FDP-Politiker zeigten sich beeindruckt. „Die Energiewende wird nur mit technischer Innovation, wie sie hier entwickelt wird, ein langfristiger Erfolg werden“, zeigt sich der FDP-Abgeordnete Benjamin Strasser überzeugt. Der Wasserstoff habe bei der Gestaltung der Energiewende bislang eine viel zu kleine Rolle gespielt, so Strasser. Der Landtagskandidat der Freien Demokraten Björn Brenner ergänzt: „Bundes- und Landesregierung haben sich zu lange einseitig auf die Förderung der Batterietechnologie fokussiert. Auch deshalb setzen wir uns für eine Wasserstoffstrategie für das Land Baden-Württemberg ein.“

 

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