Strasser: „Eine vernünftige Schwimmausbildung rettet Leben“ – FDP-Innenpolitiker trifft Lebensretter der DLRG (PM)

Foto: Bundestagsabgeordneter Benjamin Strasser mit DLRG-Mitgliedern im Hallenbad der Geschwister-Scholl-Schule Sigmaringen

Sigmaringen. Auf seiner aktuellen Sommertour hat der FDP-Bundestagsabgeordnete und Innenpolitiker Benjamin Strasser die DLRG-Ortsgruppe in Sigmaringen besucht. Seit 1953 gibt es die Sigmaringer Lebensretter und deren Truppe aktuell 275 Mitglieder umfasst, die sich ehrenamtlich um Aufgaben wie die Anfängerschwimmausbildung, die Abnahme von Schwimmabzeichen, Wachdienst an Badestellen und die Absicherung von Veranstaltungen kümmern. Als Hilfsorganisation ist die DLRG auch für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz mitverantwortlich.

Die Mitglieder der DLRG beklagten im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten die Bädersituation im Landkreis Sigmaringen. „Schwimmunterricht ist gerade für Kinder und Jugendliche immens wichtig, um lebensgefährliche Unfälle zu vermeiden“, sagte Jürgen Keller, 1. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe. Möglichkeiten dafür seien jedoch immer weniger vorhanden, weil immer mehr Bäder geschlossen würden, so der DLRG-Ortsgruppenvorsitzende. „Die Lehrschwimmbecken in der Liebfrauenschule, dem Haus Nazareth und der Zollschule sind in den letzten Jahren weggefallen. Andere Bäder sind von altersbedingten Ausfällen betroffen“, beklagte der 2. Vorsitzende der DLRG Sigmaringen, Dominik Herzog. Die DLRG-Helfer warben bei FDP-Politiker Strasser nachdrücklich für die Petition „Rettet die Bäder“, mit der auf einen immensen Rückgang öffentlicher Bäder hingewiesen wird.


 

„Die Bäder-Situation darf sich nicht weiter verschärfen. Eine vernünftige Schwimmausbildung rettet Leben“, forderte Benjamin Strasser. Der Bundestagsabgeordnete wies darauf hin, dass Bund und Länder hier gleichermaßen in der Verpflichtung seien, die Kommunen zu unterstützen, öffentliche Bäder zu erhalten. „Auf Landesebene haben wir als FDP bereits 2019 ein Anreizprogramm zur Sanierung von Lehrschwimmbädern in Höhe von 20 Millionen Euro beantragt. Die Landesregierung hat das abgelehnt und auch die Bundesregierung tut zu wenig. Das für den Sport zuständige Bundesinnenministerium hat noch nicht einmal eine vernünftige Datengrundlage, wie viele Schwimmbäder es deutschlandweit gibt, wie viele in den letzten Jahren schließen mussten oder von einer Schließung bedroht sind“, kritisierte Strasser. Hier müsse sich in der nächsten Legislaturperiode dringend mehr tun, forderte der Innenpolitiker.

(Text: Oliver Olpen)

 

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