Strasser trifft DEHOGA: Gastrobranche nicht mehr vergessen - Forderung nach kreativer Beschleunigung der Impfkampagne (PM)

Hagnau. Rund fünf Monate im Lockdown waren für die Gastronomie und Hotellerie im Bodenseekreis eine massive Belastung. Über diese Herausforderungen und den Neubeginn in Gastrobranche und Tourismus sprach der regionale FDP-Bundestagsabgeordnete und Spitzenkandidat der Freien Demokraten Bodensee-Oberschwaben für die Bundestagswahl im September, Benjamin Strasser, auf seiner Sommertour mit der Kreisstelle Bodenseekreis des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA). Begleitet wurde Strasser vom FDP-Landtagsabgeordneten Klaus Hoher.

Die DEHOGA-Vertreter Horst Müller vom Boutiquehotel Winzerstube in Hagnau (Vorsitzender der Kreisstelle Bodenseekreis), Uwe Felix vom Hotel Traube am See in Fischbach (Stellvertretender Kreisvorsitzender) und Jürgen Waizenegger vom Bio Hotel Mohren in Limpach (Vorsitzender Degenhausertal) verdeutlichten den FDP-Abgeordneten noch einmal die brisante Lage ihrer Branche. „Einen erneuten Lockdown darf es nicht geben. Er wäre der Dolchstoß für die Gastronomie- und Tourismuswirtschaft in der gesamten Region“, betonte DEHOGA-Vorsitzender Müller. Er verwies darauf, dass nicht nur Restaurants, Bars und Hotels von den langfristigen Lockdown beeinträchtigt wurden. „Auch Lieferanten, Messe- und Eventveranstalter hatten in den letzten Monaten so gut wie keine Arbeit“, so Müller. Der DEHOGA fordert, nun die Branche durch eine Entfristung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Speisen und Getränke und den Abbau von Bürokratie durch weniger Dokumentationspflichten beim Wiederaufbau zu unterstützen.

Bundestagsabgeordneter Benjamin Strasser verwies darauf, dass es bereits seine zweite Sommertour unter den Eindrücken der Corona-Pandemie sei. „Es ist erschreckend, dass sich die Strategie kaum verändert hat. Die Bundesregierung hat einen pauschalen Lockdown zu lange als einzige Lösung gesehen, um mit dem Virus umzugehen. Es fehlte an nachvollziehbaren Öffungsperspektiven und einer flächendeckenden Teststrategie. Wir müssen nun alles daran setzen, von neuen Infektionswellen nicht übel überrascht zu werden“ sagte Strasser. Der FDP-Politiker will die Impfkampagne kreativ beschleunigen und damit so nah wie möglich an die Menschen bringen. „Wir brauchen jetzt mobile Impfteams, die überall dort hingehen, wo die Menschen wirklich sind, also auch in Einkaufszentren, Fußgängerzonen oder an die Bodenseepromenaden“, schlug Strasser vor.

Einigkeit besteht zwischen den FDP-Politikern und den DEHOGA-Vertretern nämlich darin, dass neue Lockdowns auf jeden Fall verhindert werden müssen.


(Text: Oliver Olpen) 

 

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